Vis à Vis mit den 7000ern

Es ist unglaublich schön hier wir sind jetzt seit zwei Tagen im Antlitz der 6000 und 7000. Direkt aus der Ebene schiessen diese gewaltigen weissen Berge in die Höhe. Sascha hat wie immer perfekte Touren ausgesucht.

Aussichtsberge vor diesen imposanten Eiswänden. Selbst Georg der über Wind und Staub manchmal jammert kann nur noch den Fotoapparat zücken. Er spricht von dem Höhepunkt der Reise. Doch vielleicht haben wir nur die Eindrücke die uns am Anfang so begeistert haben vergessen, weil sie von neuen überlagert werden. Ich habe noch nie eine solche Landschaft gesehen. Und wenn unsere Reiseberichte auch schon mal etwas mühevoll klangen, ist es denn Aufwand absolut wert. Wir stehen gerade im absoluten Niemandsland, eine Strasse die weiter nach China Xing yang führt aber kaum gefahren wird. Von der sind wir abgebogen über eine holprige Fahrspur und stehen jetzt direkt vor den 6000, die sich in die Höhe erheben. Wir sind auf 3700 m Höhe die Sonne scheint und es ist gemütlich warm, zumindest noch. Mal sehen wie es in der Nacht wird. die letzte Nacht haben wir an einer bizarren Gegend verbracht, wo sich überall hügellandschaft kleine Seen gebildet haben.

Wir sind auf einen bordeauxroten Berg mit fantastischer Aussicht auf den Piic Lenin auf diese bizarre Seenlandschaft.

Roter Aussichtsberg

Bei den Serpentinen den steilen Berg hinauf konnte ich mich nie entscheiden welche von diesen beiden Aussichten mir besser gefällt.

Unten im Tal gab es tatsächlich mal Touristen. Wahrscheinlich in das basislager vom Lenin Peak gefahren spazierten sie dann im Tal ein wenig herum. Dank Saschas Planung haben wir davon mal wieder gar nichts mitbekommen.

An diesem See schlafen wir

Pic Lenin im Hintergrund

An der Grenze zu China

Auf Bilderjagd

Hier frühstücken, weil es in den hohen Bergen zu kalt istq

Am nächsten Morgen wachen wir bei minus 4 auf. Wolken hängen tief über den Bergen. Die heutige Genußtour auf einen weiteren Aussichtsberg sagen wir leider leider kurzfristig ab. Unser Benzinkocher streikt, obwohl wir ihn schon mehrfach auseinandergebaut und gereinigt haben. So packen wir ein und flüchten von den hohen Bergen. Wir scheinen nicht die einzigen zu sein. Überall werden Jurten abgebaut und die Straße ist ständig von Kühen Pferden, Schafen, Ziegen und Eseln verstopft. Ich frage mich wo dieseMassen von Tieren überwintern werden. Wir fahren zurück nach Osch, im Süden des Landes. Ich hoffe dort Campinggas zu bekommen, um statt des Benzinkochers den Gaskocher nutzen zu können. Wäre doch etwas trist in der letzten Woche nur noch kalt zu essen. Zumal uns die hier üblichen Wurst und Käsesorten inzwischen zum Hals raushängen. Sascha ist der schlimmste, er träumt uns immer vor welche europäische Delikatesse er jetzt gerne verspeisen würde

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