{"id":395,"date":"2015-08-18T18:44:36","date_gmt":"2015-08-18T16:44:36","guid":{"rendered":"http:\/\/wildnistrip.de\/?page_id=395"},"modified":"2015-08-18T18:44:36","modified_gmt":"2015-08-18T16:44:36","slug":"weggeblasen-in-der-windriver-range","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wildnistrip.de\/?page_id=395","title":{"rendered":"Weggeblasen in der Windriver Range"},"content":{"rendered":"<p>Wir w\u00e4hlen den steilen Weg auf den Table mountain. Das ist uns lieber als ein langer Aufstieg durchs Tal. Nicht so einsam wie erwartet, besteigen diesen Berg, der so wundersch\u00f6ne Aussicht auf den Grand Teton bietet auch Familien mit ihren relativ kleinen Kindern. (1200 h\u00f6hemeter und es ist mal wieder hei\u00df) Ich kann mich nicht erinnern, dass wir so etwas unserem 6 j\u00e4hrigen Sohn angetan haben. Auch Jugendcamps aus den hier in der N\u00e4he liegenden Sommerlagern sind unterwegs. Sascha muss sich mit den 14 J\u00e4hrigen nat\u00fcrlich ein Wettrennen bieten und kann es kaum ertragen, dass seine Mutter da leider nicht mit h\u00e4lt.<\/p>\n<p>Da tr\u00e4gt man sein Kind jahrelang die Berge hoch, ermuntert es, bespielt es, damit der Aufstieg ihm nicht zu lang wird, bietet jederzeit etwas zu futtern an, damit das Bergerlebnis auch ja positiv ist. Was ist der Erfolg: Kaum beginnt es dem Kinderstatus zu entwachsen, wird man erbarmungslos die Berge hinauf gehetzt. \u201e Wie Mama, du kannst nicht schneller?\u201c<\/p>\n<p>Die Aussicht ist mal wieder grandios.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Table-mountain-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-400\" src=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Table-mountain-1-300x200.jpg\" alt=\"7-Table-mountain-1\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Table-mountain-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Table-mountain-1.jpg 518w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7Tablemountain3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-402\" src=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7Tablemountain3-300x200.jpg\" alt=\"7Tablemountain3\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7Tablemountain3-300x200.jpg 300w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7Tablemountain3.jpg 518w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Tetons sind zwar kein gro\u00dfes, aber ein sehr steiles Gebirge. Von unserem schlimmer Erlebnis auf der Weiterfahrt nach dieser Tour habe ich ja schon erz\u00e4hlt. Am Abend m\u00f6chte Sascha noch seinen Juniorranger im Grand Teton machen. Doch dieses mal bei\u00dfen wir auf Granit. Voraussetzung daf\u00fcr ist die Teilnahme an einem Kinderprogrmm mit einem Ranger. Es g\u00e4be auch noch eins \u2013 50 Meilen entfernt.Irgendwie leiden diese Ranger an einer \u00dcberbewertung ihrer selbst und ihrer eigenen Wichtigkeit. Mir tut mein Kind leid, was sich nur um diese Plakette zu kriegen mindestens 2 Stunden durch das Booklet gek\u00e4mpft hat um diese Aufgaben zu l\u00f6sen und damit vor allem seine Eltern genervt hat, die st\u00e4ndig unverst\u00e4ndliches vom englischen ins Deutsche \u00fcbersetzen mussten. Ich w\u00fcrde zwar eigentlich diesem bier ernsten Ranger am liebsten einen Vogel zeigen, stattdessen becirce ich ihn ein wenig und er gibt uns ein weiteres Aufgabenheft, mit dem wir uns durchs Visitorcenter k\u00e4mpfen, um dann schlie\u00dflich die von Sascha ersehnte Plakette zu erlangen. Ich hasse Nationalparks! Die spinnen, die Amis!<\/p>\n<p>Ich wei\u00df, ich wiederhole mich aber diese Nationalparks sind mir zu voll, zu \u00fcberreguliert, zu eng. Die Ranger nehmen sich selbst zu wichtig. Alles wird vermarktet und ich rate jedem der die Natur liebt einen gro\u00dfen Bogen um jeden amerikanischen Nationalpark zu machen.<\/p>\n<p>Wir hatten f\u00fcr den n\u00e4chsten Tag eine weitere anstrengende Tour geplant. Doch wir verschlafen und \u00fcber den Bergen h\u00e4ngen bedrohliche Gewitterwolken, die zwar fotografisch sehr szenisch sind, aber in den Bergen sicherlich wenig Freude bereiten. Stattdessen beobachten wir B\u00fcffel und Pronghorns und schwimmen in einer zwar nicht hei\u00dfen, aber doch sehr warmen wilden Thermalquelle.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Grand-Teton.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-398\" src=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Grand-Teton-300x200.jpg\" alt=\"7-Grand-Teton\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Grand-Teton-300x200.jpg 300w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Grand-Teton.jpg 518w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Kelly-hot-spring.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-399\" src=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Kelly-hot-spring-300x200.jpg\" alt=\"7-Kelly-hot-spring\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Kelly-hot-spring-300x200.jpg 300w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-Kelly-hot-spring.jpg 518w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann kehren wir Grand Teton den R\u00fccken und fahren in die windriver Range, einem Wildernisgebiet, dem nachgesagt wird es sei das sch\u00f6nste Gebiet der amerikanischen Rocky mountains. W\u00e4hrend die Nationalparks \u00fcberreguliert sind, ist in den National Forest gebieten alles oder fast alles erlaubt. Das hat seine guten und nat\u00fcrlich auch seine problematischen Seiten.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns ist es das Gef\u00fchl wieder frei atmen zu d\u00fcrfen. Man darf z.B. einen Stein aufnehmen und mit nach Hause nehmen.(Streng verboten in National parks) wir finden einen wundersch\u00f6nen Stellplatz am Greenriver, auf dem wir weiter s\u00fcdlich vor 6 Jahren mal gepaddelt sind. Der restliche Tag wird mit schwimmen, lesen, Yoga, Feuer machen verbracht.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7Yoga-green-river.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-405\" src=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7Yoga-green-river-300x200.jpg\" alt=\"7Yoga-green-river\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7Yoga-green-river-300x200.jpg 300w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7Yoga-green-river.jpg 518w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen starten wir zu den Twin Lakes. Zwillingsseen, die mit einem nur minimalen H\u00f6henunterschied direkt nebeneinander liegen. Zu Hause hatte ich mir einen Wanderf\u00fchrer von der windriver Range gekauft mit dem Resultat mir eine Wanderm\u00f6glichkeit zu suchen, die nicht beschrieben ist. Wie erhofft wandert hier kein Mensch und die Bergseen geben eine wunderbare Postkartenidylle. Gerade als ich mich f\u00fcr mein \u00fcbliches eiskaltes Gebirgsseebad ins Wasser tauchen will, h\u00f6ren wir etwa 300 Meter \u00fcber uns am anscheinend unwegsamen Col Stimmen. Kurz tauchen zwei Gestalten mit einem Hund auf. Also muss es einen weglosen Weg geben. Wenn ein Hund dabei ist, kann es sich auch nicht um Bergsteiger handeln. Was ein Hund schafft, schaffen wir sicherlich auch. Die Abenteuerlust ist gepackt. Wir beenden rasch unser Mittagsmahl und suchen den leichtesten Aufstieg nach oben. Nach etwa einer Stunde und leichter Kletterei, die auch Georg locker bew\u00e4ltigt, finden wir uns auf dem Gipfel und haben tolle Aussicht auf die vor uns liegende Windriverrange. Steile Gipfel, von Gletschern blank geschliffene W\u00e4nde und Bergseen in allen Farben. Kurz : einfach wundersch\u00f6n.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-windriver-1-See.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-404\" src=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-windriver-1-See-300x200.jpg\" alt=\"7-windriver-1-See\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-windriver-1-See-300x200.jpg 300w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-windriver-1-See.jpg 518w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-windriver-1b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-403\" src=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-windriver-1b-300x200.jpg\" alt=\"7-windriver-1b\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-windriver-1b-300x200.jpg 300w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-windriver-1b.jpg 518w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-TAblemountain2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-401\" src=\"http:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-TAblemountain2-300x200.jpg\" alt=\"7-TAblemountain2\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-TAblemountain2-300x200.jpg 300w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/7-TAblemountain2.jpg 518w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Allzu lange verweilen k\u00f6nnen wir leider nicht, denn der R\u00fcckweg ist weit. Inzwischen sind wir gut eingelaufen, aber saschas Bergschuhe machen ihm solche Blasen, dass er lieber in Sandalen geht und meine F\u00fc\u00dfe tun nach 20 Kilometerm\u00e4rschen und aufw\u00e4rts auch trotz der neuen Einlagen sauweh. Unser wundersch\u00f6ner Schlafplatz, der die Note 1 plus verdient hat, direkt am gr\u00fcnen Greenriver in welliger Pr\u00e4rielandschaft zum Fu\u00dfe der windriverrange ist auch noch frei. Mit Spaghetti und gegrillten Marshmallows beschlie\u00dfen wir den Tag. Eine Eule setzt sich auf einen Baum in unserer N\u00e4he und begutachtet unser Abendessen. In der Nacht heulen Coyoten und wir sind rundum zufrieden.<\/p>\n<p>Die windriver Range gef\u00e4llt uns so gut, dass wir am s\u00fcdlichen Ende noch eine Wanderung unternehmen wollen. Der Tag, den es braucht vom n\u00f6rdlichen zum s\u00fcdlichen Ende zu fahren ist eine willkommene Erholungspause zwischen den anstrengenden Wanderungen. Wir w\u00e4hlen eine Abk\u00fcrzung durch w\u00fcsten\u00e4hnliches Sagebrushland \u00fcber Dreckstra\u00dfen und finden uns vor Feldwegen, die im Nichts versanden. Das Navy hat uns in die Irre gef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Am Trailhead angekommen sind wir etwas entt\u00e4uscht. Es ist das letzte Ferienwochenende der n\u00f6rdlichen Bundesstaaten und alle Amis sind mit ihren Quads und Trailern unterwegs. Aber die Landschaft sieht hier so gar nicht gebirgig aus. H\u00fcgelige Kiefernw\u00e4lder mit einem gr\u00fcnen Teppich aus huckleberrypflanzen, viele (\u00fcberf\u00fcllte) Seen. Aber wo sind die Berge???<\/p>\n<p>Nun gut, nachdem wir 100 Kilometer Umweg auf uns genommen haben um hier hin zu gelangen, werden wir hier auch wandern. Es geht zum islandlake. Ein gro\u00dfer Bergsee mit vielen kleinen glattgeschliffenen Felsinselchen, auf denen ein paar Kiefern wachsen. Der Weg ist \u201emal wieder\u201c weit und wir hoffen einen Aufstieg aus dem Felskessel zu finden, in dem der See liegt.<\/p>\n<p>Unsere Routenfindungsf\u00e4higkeiten und insbesondere die von Sascha sind inzwischen sehr gut. Wir debattieren hin und her, wo man am besten hochkommt. Und als wir das Blockfeld hochklettern finden wir oben tats\u00e4chlich Steinm\u00e4nnchen. Wir sind also nicht die ersten, die diesen Aufstieg gew\u00e4hlt haben. Inzwischen wissen wir auch, woher die Wind River Range ihren Namen hat. Wir befinden uns auf 2800 Metern H\u00f6he und es fegen sturmartige B\u00f6en \u00fcber die Berge. Auf dieser H\u00f6he ist das echt kalt und wir ziehen uns alles was wir haben an.<\/p>\n<p>Sascha maschiert stoisch weiter den Berg hinauf und es ist wirklich unangenehm. Ein wenig erinnert es mich ans Slackline gehen. W\u00e4hrend die Slackline unkontrolliert (zumindest bei uns Anf\u00e4ngern) hin und her wackelt, w\u00e4hrend man das Gleichgewicht zu halten versucht, torkeln wir hier ein wenig wie Betrunkene den Berg hinauf. Mal stemmt man sich gegen den Wind, dann schw\u00e4cht sich die B\u00f6e kurzzeitig ab und man hat M\u00fche das Gleichgewicht nicht zu verlieren. Als wir oben am Grat ankommen, bin ich v\u00f6llig ersch\u00f6pft. Am Grat selbst kann man nicht stehen, ohne umgeblasen zu werden. Wir sind auf 3500 Metern und essen frierend unser lunch.<\/p>\n<p>Der Grat reicht nat\u00fcrlich noch nicht. Weitere 3 Kilometer diesen Grat entlang lockt ein Gipfel, der uns bessere Rundumsicht verschafft. Nach der St\u00e4rkung geht es etwas leichter und wir erklettern den Roaring Fork mountain. Es gibt sogar ein Gipfelbuch!!! Vor einem Jahr war der letzte Mensch hier oben und wir sind (zumindest nach Gipfelbuch) die deutschen Erstbesteiger. Hier oben ist der Wind nicht mehr so schlimm, wie auf dem Col und es ist auch m\u00f6glich die Kamera einigerma\u00dfen ruhig zu halten um ein Foto zu knipsen ohne umgeblasen zu werden. Einer unserer Vorbesteiger schreibt ins Gipfelbuch: Wie froh w\u00e4re ich jetzt wieder bei meinem Auto zu sein&#8230;. Er hat recht. Der Weg ist heute unendlich weit. Wir befinden uns auf 12250 Fu\u00df, laut Sascha irgendwas zwischen 3600 und 3700 Metern, die Kilometer gehen an die 25 und der Wind tut sein \u00fcbriges.<\/p>\n<p>Der R\u00fcckweg wird uns noch von einem Elch, der erstaunlich wenig Angst zeigt und sich sogar hinlegt, obwohl wir in der N\u00e4he sind und ein paar Wapitis vers\u00fc\u00dft. Trotzdem sind wir v\u00f6llig am Ende, als wir unseren Pickup erreichen. Schnell was essen und dann ins Bett kriechen. Es ist gerade 20.45 Uhr, als wir alle in den Ersch\u00f6pfungsschlaf fallen. 1700 H\u00f6henmeter haben wir zur\u00fcckgelegt. Das ist mir eindeutig zu viel. Trotzdem war es sch\u00f6n. Aber jetzt steht mal was anderes an, als uns in den Bergen zu schinden. Wir machen uns auf zur Flaming Gorge. Dort sollte es w\u00e4rmer sein und wir wollen ein wenig durch die Schlucht paddeln und uns ausrzuhen. Heute ist schon der 18.08.. Es sind auch noch 1200 Kilometer bis Denver zur\u00fcck zu legen und die Zeit ist ja (leider) nicht mehr ewig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir w\u00e4hlen den steilen Weg auf den Table mountain. Das ist uns lieber als ein langer Aufstieg durchs Tal. Nicht so einsam wie erwartet, besteigen diesen Berg, der so wundersch\u00f6ne Aussicht auf den Grand Teton bietet auch Familien mit ihren relativ kleinen Kindern. 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