{"id":994,"date":"2026-01-29T16:42:52","date_gmt":"2026-01-29T14:42:52","guid":{"rendered":"https:\/\/wildnistrip.de\/?p=994"},"modified":"2026-02-01T17:49:44","modified_gmt":"2026-02-01T15:49:44","slug":"bergtour-auf-den-mojon-rojo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wildnistrip.de\/?p=994","title":{"rendered":"3. Bergtour auf den Mojon Rojo"},"content":{"rendered":"\n<p>Eine anstrengende aber sch\u00f6ne Etappe bringt mich ins Camp am Fu\u00dfe der Ostflanke vom Fitzroy Massiv. Es wird sp\u00e4t, bis ich dort ankomme. Das Camp, eine Ansammlung von Zelten in der ger\u00f6lligen Flanke hat sich bereits deutlich gef\u00fcllt, zwei Dutzend Menschen wollen von hier aus am folgenden Morgen in die h\u00f6heren Bergregionen aufbrechen. Ich frage alle, ob ich mich ihnen anschlie\u00dfen d\u00fcrfe und bekomme von allen eine Absage.<br><br>Schon nach Sonnenuntergang kommt noch eine letzte Seilschaft aufgestiegen. Es sind zwei Deutsche, mit ihren h\u00f6lzernen Wanderst\u00f6cken und unf\u00f6rmigen Baumwollrucks\u00e4cken wirken sie mir zwar reichlich bizarr, aber auch sie frage ich, was ihr Ziel f\u00fcr den kommenden Tag sei und ob wir uns zusammen tun k\u00f6nnten. Zum ersten Mal bekomme ich keine Absage, und da die beiden sympathisch sind, beschlie\u00dfen wir am n\u00e4chsten Tag gemeinsam auf den Mojon Rojo zu steigen, auch wenn dies eine Wanderung ist, und keinesfalls die Klettertour, die ich mir erhofft hatte.<br><br>Wie immer bei wolkenlosem Himmel bin ich am n\u00e4chsten Morgen zu Tagesanbruch wach, das ist hier gegen <a href=\"calendar:T1:5:00 \">5:00 <\/a>Uhr, bis meine Mitstreiter sich entscheiden loszugehen, bis es allerdings acht und alle anderen Gruppen schon l\u00e4ngst davongezogen sind. Der Umstand, dass sie mich gestern an ihrem Abendessen haben teilhaben lassen, allerdings mildert meinen Unmut, denn Reis mit Fischkonserven und Knoblauch gebraten in Butter w\u00e4re zumindest mit El Chalten als Talort eine absolut unerschwingliche Mahlzeit f\u00fcr mich. Als wir dann endlich losgegangen sind, \u00fcberwinden wir schnell die letzten Ger\u00f6llfelder und betreten das verbliebene Gletscherst\u00fcck. Ganz offensichtlich bin ich es, der hier eher zur Sicherheit meiner Begleiter beitr\u00e4gt, als umgekehrt, wie es eigentlich sein sollte, wenn man als Alternative abw\u00e4gt, alleine oder in Seilschaft \u00fcber einen Gletscher zu gehen. Den kleinen Gipfel, wenn man diese Erhebung im Grat \u00fcberhaupt so nennen m\u00f6chte, besonders im Vergleich zu den vollendeten Bergriesen daneben wirkt sie von verschwindender Bedeutung, erreichen wir durch ein Schneecouloir und zuletzt mittels leichter Blockkletterei. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0012-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-995\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0012-576x1024.jpg 576w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0012-169x300.jpg 169w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0012.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Da ich meine Begleiter nicht davon \u00fcberzeugen kann, dass es auf der Ostseite ein leichteren Aufstieg zum Gipfel gibt, w\u00e4hlen wir die Route \u00fcber den S\u00fcdgrat, wo man tats\u00e4chlich kurz einen Vierer klettern muss, wo ich f\u00fcr die beiden ein Seil anbringe. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0013.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0013-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-996\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0013-576x1024.jpg 576w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0013-169x300.jpg 169w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0013.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>In dieser H\u00f6he sind die Schneef\u00e4lle der vergangenen Tage g\u00e4nzlich liegen geblieben, und so ist alles bis auf die steileren Felsstufen von einer 15 cm dicken Schneeschicht bedeckt. Den Gipfel erreicht, bin ich doch sehr \u00fcberrascht von der gro\u00dfartigen Kulisse. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0014.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0014-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-997\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0014-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0014-225x300.jpg 225w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0014.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir sind auf einem Aussichtspunkt ersten Ranges, das Fitzroy Massiv im Norden wartet mit einigen der steilsten W\u00e4nde und schwersten Kletterrouten \u00fcberhaupt auf, daneben reiht sich der Cerro Electrico, von dieser Seite stark vergletschert, dessen Gipfel ich vor einigen Tagen erreichte, auf, im Osten nichts als die endlose Pampa. In unserem unmittelbaren Westen hingegen befindet sich einer der beeindruckendsten Steilabbr\u00fcche, an dem ich je gestanden habe, kompromisslos senkrecht geht es von der Gratschneide hinab bis auf den Torre Gletscher. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0015.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0015-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-998\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0015-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0015-225x300.jpg 225w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0015.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00dcber eben diesem Abgrund erklettere ich den h\u00f6chsten Gipfelblock, und daf\u00fcr sind durchaus 4 m im f\u00fcnften Grad ohne Sicherung zu \u00fcberwinden. Lange lasse ich den Blick schweifen, mal h\u00e4ngt er sich auf an den Eisabbr\u00fcchen, mal am<br>Cerro Torre. Die Berge hier entziehen sich den gew\u00f6hnlichen Normen und dem, was sich in Worte fassen l\u00e4sst.<br><br><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0034.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0034-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1000\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0034-576x1024.jpg 576w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0034-169x300.jpg 169w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260128-WA0034.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Abstieg bis zur\u00fcck in die Zivilisation ist weit. Unterwegs nehmen wir ein Bad in der 9\u00b0 kalten t\u00fcrkis unter den Eisabbr\u00fcchen weiter oben erstrahlenden Laguna Sucia, dann eilen wir \u00fcber Touristenpfade weiter, die unglaubliche F\u00fclle an Menschen l\u00e4sst sich nur dar\u00fcber vergessen, dass wir uns angeregt unterhalten, meine beiden Begleiter waren k\u00fcrzlich jeweils f\u00fcr ein Jahr in S\u00fcdamerika und k\u00f6nnen so von so mancher erstaunlicher Erfahrung berichten. Als schwierig gestaltet sich das \u00dcberholen der Touristenkolonnen, teils \u00fcber 50 K\u00f6pfe z\u00e4hlend, was nur unter dem Erdulden von Beschimpfung und gro\u00dfer Beschleunigung bei den wenigen breiteren Passagen des Weges m\u00f6glich ist. Es ist nat\u00fcrlich gegen jeden verbliebenen Anstand, wenn Barbaren wie wir daher kommen, und jemandes Platzes in der Kolonne und damit den Zeitpunkt, wann man El Chalten erreichen kann, streitig machen.<br><br>Die beiden Deutschen fliegen am folgenden Tag weiter, so verabschiede ich mich gegen Mittag und trampe nach El Calafate, wo ich zum Perito Moreno Gletscher will. W\u00e4rend ich die ersten 300 km mit einem einzigen Lift \u00fcberwinde, gestalten sich die folgenden 70 bis zur Glezscherzunge als Odyssey. Ganze zweieinhalb Stunden stehe ich am Abend am Ortsausgang, ohne von der Stelle zu kommen. Schlie\u00dflich hat einer der im Stundentakt vorbeikommenden Busfahrer Erbarmen und f\u00e4hrt mich noch aus der Stadt heraus, in eine Gegend, wo ich campieren kann. Um von der Stra\u00dfe wegzukommen, muss ich aber zun\u00e4chst einen der Weidez\u00e4une mit siebenfachem Stacheldraht \u00fcberwinden, beinah ergeht es mir so wie den zahlreichen Guanacos, die als ausged\u00f6rrte Kadaver in den Dr\u00e4hten h\u00e4ngen bleiben, dann komme ich aber doch nur mit einem Riss in meiner mal wieder einzigen Hose f\u00fcr die n\u00e4chsten Monate davon. Dann aber bin ich ganz zufrieden mit meinem Platz in der Pampa, mitten im Nirgendwo. Ich bette mich auf eine der Sandd\u00fcnen und sehe der Sonne beim Untergehen zu, nur um mein Zelt aufzubauen, ist es zu windig und zu sandig. Nachts habe ich das erste Mal Blick auf die Milchstra\u00dfe, aber das galaktische Zentrum steht so hoch am Himmel, dass es f\u00fcr Fotos ohne Ultraweirwinkelobjektiv ungeeignet ist. Irgendwann h\u00f6re ich ein nahendes Motorenger\u00e4usch und dieses pl\u00f6tzlich verstummen, nicht weit von mir. Doch selbst, wenn der Gro\u00dfgrundbesitzer nun Jagd auf Camper auf seinem Land machen wollte, bin ich quasi unauffindbar, auf dem Boden liegend in einer Senke zwischen einigen Dornenstr\u00e4uchern.<br><br>Am n\u00e4chsten Morgen probiere ich wieder mein Gl\u00fcck, trampend den Gletscher zu erreichen. Man sollte meinen, wenn man mitten im Nirgendwo steht und nach einer Mitfahrgelegenheit sucht, sollte dies einfach sein, doch auch nun warte ich eine volle Stunde. Vor der Eingangspforte in den Nationalpark steige ich wie geplant aus und umgehe diese im Wald. Auch wenn hier extensive Weidewirtschaft stattfindet, stehen noch immer einige gewaltige S\u00fcdbuchen, ihre St\u00e4mme messen im Querschnitt oft \u00fcber anderthalb Meter, auch wenn h\u00e4ufig fast der ganze Baum abgestorben ist und nur noch einige gr\u00fcne Triebe zwischen den kahlen Astgerippen hindurchschimmern. Die nahende Entwaldung ist absehbar. Zum ersten Mal auf der Reise ist es richtig warm und ich erinnere mich, dass hier eigentlich Hochsommer herrscht. Nach einer Weile treffe ich wieder auf die Stra\u00dfe. Kurvenreich f\u00fchrt diese hier \u00fcber dem Seeufer entlang und so idyllisch der Ort ist, eine g\u00fcnstige Stelle, von der ich per Anhalter abfahren kann, finde ich nicht. Wieder braucht es eine Stunde, bis sich jemand meiner erbarmt. Diesmal sind es Argentinier, die mich auf der Pritsche ihres Pickups mitfahren lassen. Ich bin froh, endlich von der Stelle zu kommen und genie\u00dfe die aussichtsreiche Fahrt umso mehr. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0011-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1001\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0011-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0011-225x300.jpg 225w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0011.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Bald tauchen Eisberge auf dem Wasser auf, was so gar nicht zu den Sommergef\u00fchlen von einer halben Stunde zuvor passt. Dann bedeutet mir mein Fahrer auszusteigen, es gibt einen zweiten Kontrollpunkt, von dem ich nichts wusste. Diesen umgehe ich durch sumpfiges Gel\u00e4nde, f\u00fcrchte schon, im Moor f\u00fcr immer zu verschwinden, erreiche aber doch trockenen Fu\u00dfes wieder festen Grund. Dort beginnt der H\u00fcrdenlauf erst so richtig, das Unterholz ist dicht und dornig, der Boden oft nicht zu erkennen und nur dort, wo umgest\u00fcrzte B\u00e4ume liegen, die in meine Richtung weisen, kann ich einige Meter unbeschwert gehen. 2 Stunden stapfe ich so durch den Wald. Als ich mich frage, was zur H\u00f6lle ich hier tue, lichtet sich auf einmal der Blick und ich stehe vor dem Gletscher, der in den See hinein abbricht. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0023.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0023-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1002\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0023-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0023-225x300.jpg 225w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0023.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Touristenmassen, t\u00e4glich werden hier einige 1000 Menschen durchgeschleust, h\u00f6re ich nur in der Ferne, so kann ich das Spektakel der immer wieder kalbenden Eisberge in Einsamkeit genie\u00dfen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0024-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1003\" srcset=\"https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0024-768x1024.jpg 768w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0024-225x300.jpg 225w, https:\/\/wildnistrip.de\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/IMG-20260120-WA0024.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Gelegentlich staut der Gletscher, einen gro\u00dfen Teil des Sees auf, bis der Wasserdruck zu hoch wird, sodass der nahe gelegene Uferbereich frei von Vegetation ist, was mir auf anderer Route einen m\u00fchelosen R\u00fcckweg beschert. Nur wenn eines der zahlreichen Touristenboote, die an das Eis heranfahren, sich n\u00e4hert, muss ich schnell Deckung suchen, denn das, was ich tue, weglos in einem Nationalpark laufen ohne Eintritt gezahlt zu haben, ist wohl auch in Argentinien hochgradig illegal.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine anstrengende aber sch\u00f6ne Etappe bringt mich ins Camp am Fu\u00dfe der Ostflanke vom Fitzroy Massiv. Es wird sp\u00e4t, bis ich dort ankomme. Das Camp, eine Ansammlung von Zelten in der ger\u00f6lligen Flanke hat sich bereits deutlich gef\u00fcllt, zwei Dutzend Menschen wollen von hier aus am folgenden Morgen in die h\u00f6heren Bergregionen aufbrechen. Ich frage &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/wildnistrip.de\/?p=994\" class=\"more-link\">Mehr <span class=\"screen-reader-text\">\u00fcber &#8222;3. 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