Endlich ein Bad

Für den nächsten Tag ist Regen gemeldet und wir wollen eine heiße Quelle besuchen. Laut den Recherchen zu Hause ist sie wild. Doch unser Internet funktioniert nicht und Sascha kutschiert uns über einige enge Weidewege bis wir schließlich vor einer Farm landen, die den Zutritt in 2 h slots für 20 Euro verkauft. Am Abend ist sie schon besetzt, aber wir könnten morgens um 8 kommen, da wäre noch etwas frei, heisst es.Wir sind etwas unschlüssig und suchen uns erstmal einen Schlafpkatz in der Nähe.Wir zelten direkt an einem Fluss und begrüßen einen ortsansässigen Angler, der an uns vorbeizieht. Als er nur wenig später mit 2 riesigen Forellen wieder zurückkommt, bewundern wir, Sascha mit seinen Brocken Spanisch, ich mit meinem nicht vorhandenen Spanisch, seine großartigen Angelfähigkeiten.

Er bestätigt, dass es schwer ist, zu angeln und padautz liegt einer der großen Fische als Geschenk vor unserer Nase.Wir sind natürlich begeistert und das Zubereiten des Fisches ist aufregend, habe ich doch nur einmal in neinem Leben eine Forelle ausgenommen – und das ist 30 Jahre her. Der Fisch eindeutig tot, zuckt aber noch als der Kopf schon ab ist und wir haben keine Ahnung, ob man auch die Fischeier von Forellen essen kann… Sie schmecken mit Zitrone und Salz gut und das unerwartete Mahl ist köstlich. Am nächsten Morgen machen wir uns dann auf zur heißen Quelle. Sie ist ihr Geld wert.

Ein wunderbarer Pool in traumhafter Natur. Wenn uns zu warm ist, springen wir zum Abkühlen in den grüntürkisen Gletschetfluss. Das völlig exklusiv ohne andere Gäste genießen zu können, ist wunderbar und Sascha genießt die erste warme Haarwäsche seit 2 Monaten.Danach gehts weiter entlang der carretera austral nach Süden. Immer wieder stoppen wir, um die dramatischen

Lichtmomente, wenn die Sonne durch die Wolken bricht und den See teilweise in türkis erstrahlen lässt, festzuhalten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert